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20.12.2018
Sorge um Schulsozialarbeit:
Wird dem seitherigen Träger gekündigt?
 
Mühlacker. Unruhe herrscht derzeit bei den zwölf Schulsozialarbeiter/innen, die an den verschiedenen Mühlacker Schulen ihre Tätigkeit ausüben. Der Grund dafür: Die Stadtverwaltung hatte vor einigen Wochen angekündigt, die bestehenden Verträge mit dem Trägerverein „miteinanderleben e.V.“ kündigen zu wollen und damit die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit zu beenden. Begründet hatte dies Johanna Bächle, die Leiterin des Amtes für Bildung und Kultur, vor dem Gemeinderat damit, dass der Verein die Geschäftsführerin entlassen musste, und einige Fachkräfte der Führungsebene ebenfalls die Absicht geäußert hatten, den Arbeitgeber verlassen zu wollen.
 
Zwischenzeitlich habe sich der Verein in seiner Führungsstruktur neu aufgestellt, wie die Freien Wähler in einem Antrag darlegen und biete somit Gewähr dafür, dass die Arbeit an den Schulen in bewährter Weise fortgeführt werden könne, begründete Fraktionsvorsitzender  Rolf Leo den Antrag. Die Fraktion fordert, dass die beabsichtigte Kündigung nicht vollzogen wird, und mit dem Trägerverein eine Fortsetzung der Zusammenarbeit unter angepassten Bedingungen für die kommenden Jahre vereinbart wird. Unverständnis hätte dazuhin die Ankündigung von Frau Bächle hervorgerufen, eine europaweite Ausschreibung der Schulsozialarbeit vornehmen zu wollen. Begründet hatte sie es damit, dass das Gesamtvolumen des Auftrags dies erfordere.
 
Bei den Damen und Herren der Schulsozialarbeit machten sich nun Sorgen breit, ob sie ihre Arbeitsplätze unter einem eventuellen neuen Arbeitgeber beibehalten könnten, erfuhren die Stadträte der Freien Wähler. Eine Sorge, die berechtigt sei und die man ernst nehmen müsse. Hinzugekommen sei, dass die Verwaltung im Haushaltsentwurf 32 500 Euro für die anwaltliche Begleitung der europaweiten Ausschreibung vorgesehen habe. „Finanzielle Mittel, die man anderweitig sinnvoller einsetzen kann, zumal man mit der Arbeit - wie von den örtlichen Schulen zu hören sei -  durchweg zufrieden gewesen ist“, so Rolf Leo für seine Fraktion.
 
 

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