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24. Oktober 2019
FW gegen neues Industriegebiet „Lug/Fuchsensteige“:
Weitere Informationen für die Öffentlichkeit verlangt.
 
Mühlacker. „Wie verlässlich und anhaltend sind Gemeinderatsentscheidungen in Mühlacker, fragen sich nicht nur wir Stadträte, sondern auch viele Bürger“, so die Stellungnahme der Freien Wähler zu dem vorliegenden Antrag der FDP. Dieser begehrt, kurzfristig für die Aussiedlung der Firma Craiss ein Industriegebiet von zehn Hektar gegenüber den Waldäckern im Gebiet Lug/Fuchsensteige auszuweisen. „Wir fragen uns, warum die FDP nicht schon in der Septembersitzung mit ihrem Anliegen in Erscheinung getreten ist“, kritisiert Vorsitzender Rolf Leo. Der Vorstoß sei auch deshalb unverständlich, weil Sprecher aller Fraktionen froh darüber waren, endlich eine Lösung gefunden zu haben, die den Interessen und finanzierbaren Plänen der Logistikfirma entgegen gekommen ist. Erleichterung war nach dem einstimmigen Beschluss auch darüber zu vernehmen, dass es nach jahrelangem Stillstand endlich mit der Planung und der Entwicklung des Ziegeleigeländes weitergehen kann.
 
Dieser wichtige Schritt nach vorne, drohe bei Annahme des FDP-Antrages wieder ins Stocken zu geraten, so die Freien Wähler, die dem Antrag nicht zustimmen werden. Schließlich habe die Stadtverwaltung  in den vergangenen Jahren der Spedition zunächst das Gelände Lug/Osttangente – heute mit den Hallen von Thyssen-Krupp bebaut -  und später eine östliche Erweiterung der Waldäcker zur Aussiedlung angeboten. Beide Lösungen seien letztlich aus verschiedenen Gründen verworfen worden.
 
Der jetzt geforderte Beschluss des Gemeinderats über die Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes im Gebiet Lug/Fuchsensteige dürfe nicht übers Knie gebrochen werden, erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ulrich Hagenbuch.  Dem Lomersheimer Stadtrat sind die Ergebnisse der Untersuchungen aus früheren Jahren wichtig, die die Qualität der landwirtschaftlich genutzten Böden betreffen. Ganz aktuell gehe es darum, sich besonders den Fragen des Klimaschutzes zu widmen. So hätten die Flächen jenseits der Bundesstraße eine enorme Bedeutung für die Kalt- und Frischluftzufuhr für das gesamte Stadtgebiet, sowie für die Grundwasserbildung und den notwendigen Schutz dafür. Dies gelte sowohl für Mühlacker als auch für die Nachbargemeinde Illingen, für die deshalb aktuell das Landratsamt eine Ausweitung der Schutzzonen gefordert hat. Da eine zubetonierte Fläche dieser Schutzwürdigkeit entgegen wirkt, fordert die FW- Fraktion in einem Antrag, über die bislang vorliegenden Untersuchungen vor einer Beschlussfassung  umfassend den Gemeinderat und die Öffentlichkeit zu informieren.
 

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