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2. Mai 2018
Freie Wähler in Mühlhausen:
Ausspracheabend über Baugebiete
 
Mühlacker-Mühlhausen. Rund 25 Mühlhäuser Mitbürger konnte Fraktionsvorsitzender Rolf Leo im Gasthaus zur Rose am Montagabend in Mühlhausen begrüßen. Hauptthema war die Vorstellung des zukünftigen Baugebiets „Bauerngewand“, wo im Anschluss an die südliche Ortsgrenze rund 30 Wohneinheiten entstehen könnten. „Unser Stadtteil sollte auch daran denken, dass es für die Bestandssicherung vom Kindergarten und der Grundschule wichtig ist, dass junge Familien im Ort wohnhaft  bleiben oder weitere hinzuziehen können“, betonte eingangs Stadtrat Oliver Höhner.
 
In der Diskussion wurden prinzipiell keine wesentlichen Einwände erhoben, heftig kritisiert wurde aber die Anbindung des neuen Wohngebiets über die schmale Reichardt - oder auch die Gutenbergstraße. „Entweder gelingt an einigen Stellen ein Ausbau oder man versucht  wenigstens über Einbahnregelungen Verbesserungen zu erreichen“, so einige Teilnehmer. Aufgegriffen wurde weiterhin die zwischenzeitlich diskutierte Planvariante, die einen Anschluss an die Oberdorfstraße ermöglichen würde, um so zu einer Entzerrung des Verkehrs beizutragen. Man sei dankbar für die Anregungen und die vorgebrachten Kritikpunkte, fasste Rolf Leo zusammen, „im Übrigen hängt die Realisierung des Baugebiets von der Bereitschaft der Besitzer der landwirtschaftlichen Flächen ab, ihren Grund in die Erschließung einzubringen oder zu verkaufen.“
 
Wo entsteht zukünftig ein neues Industriegebiet? Müssen die Mühlhäuser Landwirte auf weitere Flächen verzichten? Fragen, die ebenfalls breiten Raum in der Diskussion einnahmen. Nachdem vor rund 20 Jahren die Waldäcker erschlossen wurden, sehe man nicht ein, dass mit dem „Sprung über die B 10“ ebenfalls landwirtschaftliche Flächen mit hervorragender Bodenqualität auf Mühlhäuser Gemarkung für die Gewerbeentwicklung geopfert werden sollen, so übereinstimmend der große Teil der Anwesenden. Stadtrat Rolf Leo stellte die Alternativen vor. Das sei neben dem Lienzinger Gebiet „Hart“ eine Variante, die in der Verlängerung an der B 35 in Richtung Illingen liegt. „Auch Waldstandorte dürfen nicht sakrosankt sein, aber aus artenschutzfachlichen Gründen allerdings schwer durchsetzbar“, erläuterten Rolf Leo und der frühere Forstamtsleiter Guido Wölfle. Daneben sei allgemein bekannt, dass man mit der Nachbargemeinde auch ein interkommunales Gewerbegebiet diskutiere, das sich vom Illinger Eck in Richtung Mühlacker erstrecken würde. Ob sich dies realisieren ließe, wurde von den Diskutanten skeptisch beurteilt, man sei eher der Meinung, dass Mühlacker seine Pflichten auf eigener Markung zu erfüllen habe.
 
Stadtrat Oliver Höhner stellte abschließend noch einige erfreuliche Punkte vor. So seien im Haushalt finanzielle Mittel für die Sanierung des Kindergartens vorgesehen, der Schulhof werde endlich erneuert und weitere Arbeiten an der Festhalle eingeplant. Besonders erfreulich sei es, dass es den drei örtlichen Stadträten unter reger Beteiligung von engagierten Mitbürgern gelungen sei, den Bürgertreff „Alte Schreinerei“ auf den Weg zu bringen.  
 

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