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23. August 2018
Nach dem Unwetter am 1. Juni:
Bauliche Verbesserungen in Lomersheim gefordert
 
Mühlacker-Lomersheim. Wie andere Stadtteile war auch Lomersheim vom letzten Starkregenereignis in der Nacht zum 1. Juni in einigen Bereichen  massiv betroffen. Neben der Illingerstraße, dem Brunnenstubenweg und Teilen des Wohngebietes "Hagen" wurden insbesondere Anwesen im Wolfgang- und im Kreuzweg von Schlammmassen überflutet.
 
Für die Freie Wähler Fraktion im Gemeinderat nun Anlass, sich bei einem Ortstermin am Freitagabend einen Überblick über die Situation zu verschaffen und mit Anliegern ins Gespräch zu kommen. Fraktionsvorsitzender Rolf Leo und der Lomersheimer Stadtrat Ulrich Hagenbuch ließen sich von den Eigentümern der betroffenen Häuser die Schäden zeigen und erörterten Möglichkeiten, wie Überschwemmungen zukünftig zu vermeiden seien oder wenigstens gemindert werden könnten.  Da es im Bereich des Kreuzweges bei starken Unwettern immer wieder zu Schadensfällen gekommen sei, so die Kritik von Bürgern beim Ortstermin, erwarte man nun konkrete und schnelle Hilfe seitens der Stadt. Neben erforderlichen baulichen Maßnahmen wie das Ertüchtigen von Einlaufschächten oder vom bestehenden Graben entlang des Hummelbergs, wurde auch ein zusätzlicher Graben im Bereich der angrenzenden Gemüseäcker gefordert. Von dort seien die Schlammmassen nicht nur in die nebenliegenden Häuser, sondern bis in die Ortsmitte gespült worden, wie von den anwesenden Mitbürgern berichtet wurde.
 
Als weitere hausgemachte Ursache der Überschwemmungen wurde die Bepflanzung der direkt an die Häuser angrenzenden Äcker kritisiert. Da Mais kein verzweigtes tiefgründiges Wurzelwerk habe,  wurden die Erd- und Wassermassen aus den Äckern ins angrenzende Wohngebiet geschwemmt, berichteten die Anlieger. Die Stadträte Hagenbuch und Leo führten aus, dass man bei den Stadtwerken als Betreiber der Biomethananlage mit der mehrjährigen Energiepflanze Silphie experimentiere, die geradezu für Äcker in solcher Hanglage prädestiniert sei. Wertvoll beim Ortstermin waren auch die Ausführungen des  Abteilungskommandanten Ralf Schiller, dessen unermüdlicher Einsatz nach dem Unwetter zusammen mit den Feuerwehrkameraden und den Helfern des THW ausdrücklich von den Bürgern gelobt wurde. Positiv wurde auch erwähnt, dass sich am Morgen nach dem Unwetter Tiefbauamtsleiter Holger Weyhersmüller und weitere Verantwortliche der Stadtverwaltung bei den Geschädigten über die Ausmaße der Katastrophe informiert hätten.
 
Die Freien Wähler sicherten den Unwettergeschädigten zu, dass man mit einem Antrag die Stadtverwaltung  auffordern werde, recht schnell einige der notwendigen Verbesserungen in Angriff zu nehmen. Finanzielle Mittel seien im Haushalt für Schutzmaßnahmen eingestellt, so Rolf Leo, insofern sei man guter Hoffnung, einige der Problempunkte in Angriff nehmen zu können.  
 

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