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10. Mai 2019
In Enzberg unterwegs:
Vorgänge im alten Ortskern weiterhin ein Thema
 
Mühlacker-Enzberg.  Einen Überblick der Dorfgeschichte Enzbergs von der Gründung der Burg im 11. Jahrhundert bis zur Neuzeit verschafften sich die Kandidaten der Freien Wähler zusammen mit etlichen erschienenen Enzbergern. Rainer Wallinger, in schmucker Uniform als Schütz und Dorfbüttel auftretend, erzählte Wissenswertes aus der ehemaligen selbstständigen Gemeinde. Die Lage an einer wichtigen Handelsstraße, direkt an der Grenze von Württemberg zu Baden, verschaffte der Gemeinde, die auch eine bedeutende Grenzstation mit einem Zollhaus beherbergte, einigen Wohlstand . Da die Abfertigung der Fuhrwerke oft viele Stunden dauerte, war es naheliegend, dass sich im Ortskern zahlreiche Gaststätten ansiedelten, die heute zwar nicht mehr vorhanden sind, deren Namen den älteren Teilnehmern aber alle noch geläufig waren.
 
Im Anschluss an den „Ausflug in die lokale Geschichte“ konnte Fraktionsvorsitzender Rolf Leo im Clubhaus der Viktoria zahlreiche Gäste begrüßen, die in der Hauptsache über die aktuellen Enzberger Probleme informiert werden wollten. Das Schicksal der ehemaligen Lederfabrik bewegte ebenso die Gemüter, wie die in Angriff genommene Sanierung der Turn- und Festhalle.  Dass die Pläne über die Neubebauung des Lederfabrik-Areals derzeit nicht weiterverfolgt werden, weil sich die Grundstückseigentümer von den mit der Planung beauftragten Architekten getrennt haben, wurde bedauert. Ob und wie es mit dem unansehnlichen Gelände weitergehe, wisse derzeit niemand. Die Verwaltung müsste aber gegenüber den Eigentümern initiativ werden, denn der jetzige Zustand sei auf Dauer so nicht tragbar, kritisierte Rolf Leo.
 
Über den Zustand der Festhalle informierten Thomas Hauck, Frank Alber und Gerald Glöckner und betonten, wie wichtig die Halle für die örtlichen Vereine sei, denn ohne den Erlös aus den Veranstaltungen ließen sich Aufgaben und Aktivitäten nicht finanzieren. Deshalb hoffe man, dass notwendige Sanierungsmaßnahmen bald fortgesetzt würden.  Breiten Raum in der Diskussion nahmen die Beschwerden über die Vorgänge in der Ortsmitte ein. Nach wie vor wünschten sich die Anwohner mehr Kontrollen seitens der Stadt, vor allem auch im Hinblick auf die baulichen Zustände einiger Gebäude. „Wir vermissen die stetige Präsenz der Behörden, wenn es um Ruhestörung und um die Kontrolle bei der Belegungszahl der Wohnungen geht“, so ein klagender Bürger. Die FW- Stadträte sicherten zu, dass man auch zukünftig von den Zuständigen in der Stadtverwaltung und den mit der Betreuung beauftragten Personen erwarte, dass sie die Klagen der Anwohner ernst nehmen und auftretende Probleme noch offensiver  angehen sollten.

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