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23. Mai 2019
Im Dürrmenzer Ortskern:
Bijouterie-Bebauung kann im Spätjahr beginnen
 
Mühlacker. Rund zehn Jahre nach Erwerb des Geländes der früheren Zigarren- und späteren Bijouteriefabrik im Herzen von Dürrmenz durch die Stadt steht der restlichen Bebauung nichts mehr im Wege. Damit vollende sich die Sanierung und komme nach zähem Ringen doch noch zu einem guten Abschluss, erklärten die beiden Dürrmenzer Stadträte Ulrich Conle und Rolf Leo.
 
Die Freien Wähler hatten zu einem Rundgang mit dem Stadtführer und Nachtwächter Rainer Wallinger eingeladen, zu dem trotz regnerischem Wetter etliche Dürrmenzer Mitbürger erschienen waren. Der freigelegte Innenbereich des Ortskerns habe mit der Erstellung der betreuten Seniorenwohnanlage auf dem Gelände der „Kanne“ und der Neugestaltung des Bischof-Wurm-Platzes gut begonnen, erläuterte Rolf Leo. Abriss und Neubebauung des ehemaligen Fabrikareals hingegen hätten sich in die Länge gezogen, „aber größtenteils unverschuldet, weil die Stadt an die falsche Bauträgergesellschaft geraten ist und der Denkmalschutz zunächst einen Gebäudeteil erhalten wollte“. Das ursprüngliche Konzept sah eine massive Blockbebauung vor, jetzt entstünden acht Einfamilienhäuser mit kleinem Garten im Innenbereich. An der Ecke zur Wiernsheimer Straße hin sei ein kleinerer Komplex mit etwa sechs Wohneinheiten geplant.  Insgesamt passe dies wesentlich besser in die Umgebung, so die beiden örtlichen Stadträte. Die Bauplätze seien ausgeschrieben, die Interessenten reichten derzeit ihre Vorplanungen ein, und über die Vergabe könne dann der Gemeinderat noch vor den Sommerpause entscheiden, so dass mit dem Baubeginn der ersten Häuser vielleicht noch im Spätjahr gerechnet werden könne.
 
Vorgestellt wurden auch die Bauvorhaben am Bodenrainweg und im Fliederweg, wo jeweils rund 20 Eigentums- und Mietwohnungen entstehen werden und der Baustart demnächst erfolge. Auch auf dem Gelände oberhalb der UvD-Schule werde derzeit ein Komplex mit Eigentumswohnungen erstellt. Wohnen in Dürrmenz sei begehrt, und der hohe Wohnwert hätte auch damit zu tun, dass die Infrastruktur stimmt. „Zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte, mehrere Gaststätten, zwei Bankfilialen und selbst eine Hausarztpraxis hat Dürrmenz als  Ursprungszelle von Mühlacker seinen rund 4000 Einwohnern zu bieten“, erwähnten die Stadträte nicht ohne Stolz.  
 
Die Fragen der Anwesenden betrafen noch den Bau der Herrenwaagbrücke, deren Neubau seit dem Weihnachtshochwasser 1993 eine Forderung sei und die konkrete Planung dafür auch schon einige Jahre vorliege. „Insgesamt ärgerlich, wie lange sich die Behörden, zuständig ist das Land, bei der Bearbeitung Zeit gelassen haben“, erklärte Rolf Leo, denn ursprünglich hätte nach der Gartenschau 2015 mit dem Neubau  begonnen werden sollen. Immerhin, so sei jetzt zu erfahren, dass ein Baubeginn im Frühjahr 2020 vorgesehen ist. Bereits im Juni würden die Stadtwerke beginnen, ihre Leitungen, die bisher unter der alten Brücke verliefen, unter der Enz neu zu verlegen.
 

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