16. Mai 2023

Für Fußgänger und Radfahrer gefordert: Zebrastreifen an der neuen Brücke erhöht sicheres Überqueren

 

Mühlacker. Die Stadträte Rolf Leo (Freie Wähler) und Manfred Rapp (LMU) trafen sich diese Woche zusammen mit dem Dürrmenzer Bürger Helmut Bloch zu einem Ortstermin am Marktplatz.

Gemeinsam wollte man über die zukünftige Platzgestaltung beraten, um das eine oder andere vom Planungsbüro Vorgeschlagene zu optimieren. Dies vor allem auch deshalb, um durch Änderungswünsche von den vorausgesagten Kosten von über 1,5 Millionen Euro herunterzukommen. Zwar würden über Sanierungsmittel ein Teil vom Land getragen, aber der Großteil bleibe doch an der Stadt hängen, so die beiden Räte.

 

Der Gemeinderat hatte in der vergangenen Woche grundsätzlich der Planung zugestimmt, umstritten blieben aber beispielsweise Punkte, ob der Arnaud - Brunnen um rund 20 Meter nach Süden versetzt, und stattdessen dort eine Treppe hinunter zur Enz gebaut werden soll. Kritisiert wurde auch, dass im Bereich vor der Sparkasse geplant sei, das vorhandene Betonpflaster gänzlich herauszureißen und durch Natursteinpflaster zu ersetzen. „Sehr teuer und für Menschen mit Kinderwagen oder Rollatoren schwerer zu begehen“, ergänzte Helmut Bloch. Positiv wurde die zusätzliche Begrünung des Platzes gewürdigt.

 

Einig war man sich in der Forderung, den Übergang zwischen dem Dammweg und dem Geh- und Radweg entlang der Enz am Herrenwaag sicherer zu machen.  Ein bis jetzt dort vorgesehener Fahrbahnteiler zwischen der neuen Brücke und dem Kreisel reiche bei weitem nicht aus, so Manfred Rapp, um ein sicheres Überqueren der vielbefahrenen Straße zu ermöglichen. Wie Ulrich Saur, zuständiger Amtsleiter, auf eine aktuelle Nachfrage von Rolf Leo mitteilte, seien seitens des Landes die rechtlichen Einschränkungen zur Anlegung von Zebrastreifen gelockert worden, so dass er zuversichtlich sei, dem gemeinsamen Wunsch der Stadträte entsprechen zu können.

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