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27.04.2014
Gut besuchte Veranstaltung:
Informationen zur Gartenschau und zur Einbruchskriminalität
 
Mühlacker.  Die in einem Jahr beginnende „kleine“ Landesgartenschau und die spürbar angestiegene Einbruchskriminalität sind Themen, die in Mühlacker offenbar auf große Resonanz stoßen. Die Freien Wähler luden zum Auftakt des Kommunalwahlkampfes ein und rund 80 BürgerInnen waren es, die sich in wechselnder Zusammensetzung für das eine oder andere Thema interessierten. Rund drei Stunden lang gab's Informationen aus erster Hand, zunächst auf dem Gartenschau-Gelände und nachher im Dürrmenzer Gasthaus „Blume“.
 
Auf dem Dürrmenzer Waldensersteg, etwa genau in der Mitte des rund acht Hektar großen Gartenschaugeländes gelegen,  erläuterte Fraktionsvorsitzender Rolf Leo einige markante Punkte und Vorhaben. Das vom Land  initiierte Großereignis verschaffe der Stadt eine lang ersehnte „grüne Mitte“ entlang der renaturierten Enz und sorge darüber hinaus für einen verbesserten Hochwasserschutz. Die Kosten von rund elf Millionen Euro würden durch Fördermittel des Landes etwa halbiert. Durch zusätzliche Mittel aus Sanierungsprogrammen sei es gelungen, auch den angrenzenden Ortskern von Dürrmenz umfassend zu sanieren, wie die Teilnehmer auf dem Rundgang feststellen konnten.
 
In der Gaststätte „Blume“ bot die FW-Fraktion zum zweiten Thema des Abends zwei kompetente Referenten auf: den Stadtrat und Kriminalbeamten Ulrich Conle und den stellvertretenden Leiter des Polizeireviers Mühlacker Siegfried Albrecht – letzterer ist zudem erstmals Kandidat für die Gemeinderatswahl. Nach Darstellung der beiden staatlichen Ordnungshüter ist  Mühlacker samt östlichem Enzkreis keineswegs ein kriminelles Pflaster, nämlich ohne auffällige Entwicklung, wie Revier-Vize Albrecht aus der Polizeistatistik darstellte. So sei die Zahl der Straftaten (ohne Verkehrsdelikte) im Bereich der Großen Kreisstadt im Zehnjahresvergleich 2003/13 bei durchschnittlich jährlich 1100 gelegen.
 
Dennoch bereite der Sektor der Wohnungseinbrüche ernsthaft Sorge mit einem kreisweit bedenklichen Anstieg von rund 40 Prozent. Zum materiellen Schaden komme die psychologische Belastung der Einbruchsopfer, weil eben doch in eklatanter Weise die Intimsphäre dieser Menschen verletzt worden sei. Kripo-Beamter Ulrich Conle übernahm an dem Abend den Part der Kriminalprävention, indem er wertvolle und praktische Tipps zum Besten gab. Jeder – ob zuhause oder auf der Straße – müsse seinen gesunden Menschenverstand walten lassen, um zu erkennen, dass etwa bei „seltsamen“ Ansprachen oder Anrufen bei einem „die Alarmglocken schrillen“.  Eine Zielgruppe gefährdeter Personen seien in der Regel ältere Menschen, die sich Gauner aus dem Telefonbuch ganz einfach herausfilterten: „altmodischer“ Vorname und dazu eine alte, vierstellige Telefon-Nummer oder auch Wohnsiedlungen aus der Nachkriegszeit. Wichtige Ratschläge des Experten Conle: Sein Haus samt Grundstück bestmöglich sichern – aber nicht blickdicht einpflanzen, damit dunkle Gestalten sich dort nicht ungesehen bewegen könnten. Und: Über jede verdächtige Wahrnehmung umgehend die Polizei verständigen – sowohl als mögliches Opfer als auch als Zeuge. Denn, so Conle: „Wenn wir den Anspruch haben, Straftaten zu verhindern oder gar aufzuklären, dann brauchen wir auch Ihre Mithilfe“, appellierte der Polizeibeamte an die Mitbürger.
 

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