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16. Mai 2014
Steinbruch in Enzberg:
Keine Zustimmung zu den Erweiterungsplänen
 
Mühlacker-Enzberg. Es war das beherrschende Thema beim Ausspracheabend in der Clubhausgaststätte der Viktoria: die geplante Erweiterung des Steinbruchs nach Osten in Richtung des Weilers Sengach. Fraktionsvorsitzender Rolf Leo bekräftigte für die Freien Wähler die ablehnende Haltung zu den 15 Hektar, die der Regionalverband im Teilregionalplan Rohstoffsicherung ausweisen will. „Wir stehen zu unserem Wort, nach Osten keine Erweiterung mehr zuzulassen!“ Leo machte aber deutlich, dass letztlich nicht der  Gemeinderat der Stadt die Entscheidungsgewalt habe, sondern man sich dem Votum der Landesregierung, des Regionalverbands und des Landratsamtes als Genehmigungsbehörde beugen müsse. Deshalb begrüße man den aktuellen Vorstoß der Unternehmensgruppe, eine alternative Fläche in Richtung Nordwesten im Gebiet „Hitzfeld“ näher zu untersuchen. Ein zukünftiger Abbau jenseits der Landesstraße nach Ötisheim müsse aber mit dem Bau einer Umgehungstrasse verbunden sein, die die Ortskerne von Enzberg und Kieselbronn vom Schwerlastverkehr befreien würde. „Eine teure, aber technisch machbare Lösung“, wie Leo weiter ausführte. „Wenn es dem Unternehmen mit seiner Bereitschaft über Alternativen nachzudenken ernst ist, sollten alle Beteiligten an einer zukunftsträchtigen Lösung mitwirken. Wir drängen aber darauf, dass die Bürgerinitiative in die Gespräche und Planungen eingebunden wird“, so Rolf Leo.
 
Beim vorausgehenden Rundgang über den Rathausplatz zum neuen Standort der Feuerwehr wurden die aktuellen Pläne erläutert. „Der Neubau ist wichtig für unsere Feuerwehr, die unter den beengten Verhältnissen zu leiden hat“, erklärte Abteilungskommandant Marco Reichenbach. Stadtrat Thomas Hauck, den Rolf Leo wegen seines unermüdlichen Einsatzes für die Installierung des schnellen Internetzes in Enzberg lobte, ergänzte, dass im Herbst 2014 mit dem Bau in der Ludwig-Thoma-Straße begonnen werden soll, so dass im Sommer 2015 umgezogen werden könne.
 
An der Festhalle machten Vorstandsmitglieder des Turnvereins auf die notwendige Sanierung der Halle aufmerksam: Einbau eines Behindertenklos, Erneuerung der Heizanlage und der Küchenausstattung bis hin zu einem neuen Anstrich. „Wir werden seit Jahren von der Stadtverwaltung auf eine geplante Generalsanierung vertröstet, geschehen sei aber herzlich wenig“, so die Aussagen. Ähnlich sei es mit notwendigen Arbeiten an der Hartfeldsporthalle. Rolf Leo erklärte für die Freien Wähler, dass er nichts von den so genannten „großen Lösungen“ der Stadtverwaltung halte, für die letztlich das Geld fehle und die Maßnahmen dann auf die lange Bank geschoben würden. „Lieber ist uns, wenn man Jahr für Jahr in vernünftigem Rahmen Gelder für das jeweilige Objekt im Haushalt einstellt, die es ermöglichen würden, zumindest das Notwendigste zu verbessern.“

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