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20. Juni 2017
Freie Wähler in Lomersheim:
Kelter ins Sanierungsprogramm mit aufnehmen!
 
Mühlacker-Lomersheim. Großes Unverständnis herrschte bei den anwesenden  Bürgern darüber, dass die Aufnahme des Lomersheimer Ortskerns ins Sanierungsprogramm des Landes schon zweimal gescheitert ist. „Wir erwarten, dass dies für 2018 endlich gelingt und fordern deshalb, dass sich insbesondere auch unsere örtlichen Landtagsabgeordneten kräftig einsetzen“, so Rolf Leo, Vorsitzender der Freien Wähler. Die Stadträte der Fraktion trafen sich in der vergangenen Woche zu einem öffentlichen Vorort-Termin an der Lomersheimer Kelter.   
 
Insbesondere der Vorsitzende des Heimatvereins, Achim Händle, sowie die anwesenden Vorstandsmitglieder setzten sich für eine umfangreiche Sanierung der Ortsbild prägenden Kelter ein. Bei einem Rundgang bis hinauf unters Dach wurden die Stadträte auf die Schäden aufmerksam gemacht. „Da die Kelter in acht Jahren 300 Jahre alt wird, sollte bis zum Jubiläum die Sanierung vollzogen sein“, so Stadtrat Ulrich Hagenbuch, gleichzeitig zweiter Vorsitzender Heimatvereins. Da die Finanzmittel für die Sanierung aller öffentlichen Gebäude  - Festhalle, Rathaus, Kelter – voraussichtlich nicht ausreichten, sollte man in Lomersheim rechtzeitig Schwerpunkte setzen. Er plädierte dafür, entgegen dem Vorschlag der Stadtverwaltung, das Rathaus nicht umfassend zu sanieren, sondern für die Außenstelle eine barrierefreie Mietlösung beispielsweise im Ortszentrum an der Kirche zu finden. Die Kinderbibliothek könnte man in die Wendlerschule verlagern.
 
Von den Stadträten wurde die Arbeit des Heimatvereins lobend hervorgehoben. „Es imponiert, wie die ehrenamtlichen Mitglieder das Mosten in die Hand genommen haben, und der Verein sich einen festen und zufriedenen Kundenstamm weit über die Grenzen des Ortes hinaus geschaffen hat“, so Fraktionschef Rolf Leo. Bei der Stadt war der Mostbetrieb ursprünglich nur mit erheblichen Zuschüssen durchzuführen. Das Engagement  fördere dazuhin den Erhalt der Streuobstwiesen.
 
Weitere Besichtigungspunkte waren das derzeit entstehende Baugebiet „Obere Au“, wo die Nachfrage nach Bauplätzen so groß sei, dass man schon eine Erweiterung ins Auge fasse, was Stadtrat Uli Hagenbuch  nachdrücklich unterstützen würde. Der innerörtliche Verkehr war auch ein Thema, wobei immer wieder Klagen über zu schnell durchfahrende Verkehrsteilnehmer zu hören sind. Mehr Kontrollen und eine weitere Tempo 30- Zone wurde hier vorgeschlagen. Der Abschluss des Ortstermins fand auf der Terrasse  der Vereinsgaststätte bei „Anna“ statt. Zuvor besichtigte man die Sportanlagen und erfuhr, dass  sich die Mitglieder der Phönix über die Anschaffung eines Mähroboters für den Rasenplatz freuten.

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