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28. Februar 2009
Freie Wähler zur Mühlehof-Belegung:
„Bonus-Supermarkt“ als weitere  Alternative prüfen
 
Mühlacker. Mit einem weiteren Vorschlag zur Belegung der leer stehenden Flächen im Mühlehof bringen Mühlackers Freie Wähler erneut Schwung in die Diskussion um die Zukunft des Kultur- und Geschäftszentrums. "Wir wollen nicht nur kritisieren, sondern machen uns Gedanken, wie der gewerbliche Teil des Mühlehofs  wieder aktiviert werden kann", so der Fraktionsvorsitzende Rolf Leo. In der Vergangenheit habe seine Gemeinderatsfraktion schon einige Vorschläge unterbreitet, die allesamt von der Eigentümergesellschaft "Echo" abgelehnt oder nicht weiter verfolgt worden seien. "Die Stadtmitte ist auf einen pulsierenden Mühlehof angewiesen, deshalb ist es die Pflicht von Verwaltung und Gemeinderat, sich an der Diskussion um eine Wiederbelebung konstruktiv zu beteiligen".
 
Der Lomersheimer Stadtrat Uli Hagenbuch hat von der Idee der "Bonus-Supermärkte" gehört, die zwischenzeitlich mehr als 20 Filialen insbesondere im Raum Stuttgart betreiben. An Standorten, die von den großen Discountern als nicht rentabel angesehen werden, errichtet die gemeinnützige SBR Lebensmittelmärkte, die nicht in erster Linie gewinnorientiert wirtschaften müssen. Das Personal rekrutiere sich vorwiegend aus Arbeitssuchenden, die schwer zu vermitteln seien, deshalb sei eine Zusammenarbeit  mit der Agentur für Arbeit unerlässlich. "Da wir in Mühlacker auch die gemeinnützige GSI zur Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen haben, ist hier vielleicht eine enge Verzahnung und Zusammenarbeit möglich", so Rolf Leo, der als Kreisrat im Aufsichtsrat der GSI mitarbeitet. Stadtrat Guido Wölfle wies in der Fraktionssitzung auch darauf hin, dass man gerade von älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus Dürrmenz oder den Wohngebieten um die Innenstadt herum immer wieder den Wunsch höre, einen großen Lebensmittler in der Stadtmitte zu bekommen. Auch deshalb sei es einen weiteren Versuch wert, sich mit diesem Modell intensiv zu beschäftigen, um das Ziel, den gewerblichen Teils des Mühlehofs zu aktivieren doch noch erreichen zu können, so die Freien Wähler in ihrem Antrag.

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