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21. Juni 2010
Auch für den Hochwasserschutz:
Neue Enzbrücke in Dürrmenz gefordert
 
Mühlacker. Die Stadt Mühlacker fordert das Land auf, den Bau einer neuen Brücke über die Enz in Dürrmenz ins Auge zu fassen. Dafür hat sich der Gemeinderat am vergangenen Dienstag einstimmig ausgesprochen und stimmte damit einem Antrag der Freien Wähler zu. Entsprechende Planungen sollten zeitgleich mit denen für das Grünprojekt 2015 anlaufen.
 
Beim Jahrhunderthochwasser vor Weihnachten 1993 hätten sich treibende Baumstämme am Stützpfeiler angesammelt, so dass wegen Stau- und Überflutungsgefahr die Brücke mehrere Tage habe gesperrt werden müssen, führte der Vorsitzende der Freien Wähler, Rolf Leo, aus. Des Weiteren sei der jetzige Enzübergang für den ständigen wachsenden Verkehr nicht mehr leistungsfähig genug. Vorplanungen für eine neue Enzquerung seien schon vor Jahren angestellt worden. Eine Möglichkeit war ein Neubau an derselben Stelle, andere Varianten waren beispielsweise in Höhe des Festplatzes angedacht worden.
 
Ein anderer Teil des FW-Antrages befasste sich mit weiteren Schwachpunkten des Hochwasserschutzes in Dürrmenz und der Kernstadt. So habe der Dammweg entlang der Enz 1993 mit Sandsäcken und Brettern gegen Überflutungen stellenweise gesichert werden müssen. Stadtrat Leo schlug vor, zusammen mit den für das Grünprojekt angedachten „Enzterrassen“ hier dauerhaften Schutz und zusätzliche Sicherung zu erhalten. Auch die Mauer im Jörgenwaag – der Bereich zwischen Flusskraftwerk und Waldensersteg – müsse überprüft werden. Letzteren  betraf ein weiterer Vorschlag der Fraktion der Freien Wähler. Seit Jahren ist der Fußgängersteg sanierungsbedürftig, aus Kostengründen wurde aber immer nur notdürftig der Belag geflickt. Die Verwaltung führte aus, dass man die Absicht habe, mit Sanierungsmitteln des Landes den Steg dauerhaft zu sanieren. Dabei solle auch der Höhenversatz beseitigt und die Geländer nach außen versetzt werden, so dass die Brücke auch in Notfällen für Rettungsfahrzeuge leichter zu befahren wäre.
 
Rolf Leo führte abschließend für seine Fraktion aus, dass in die anstehenden Planungen für die so genannte „kleine Landesgartenschau“ im Jahr 2015 auch Überlegungen eines verbesserten Hochwasserschutzes mit einfließen sollten. Für die geforderte Nachhaltigkeit des vom Land geförderten Grünprojekts seien auch solche Maßnahmen unumgänglich. Von seinem Stadtratskollegen Uli Hagenbuch wurde noch um Überprüfung zusätzlicher Schutzmaßnahmen im gesamten Markungsbereich zwischen Enzberg und Mühlhausen gebeten. Die Verwaltung sicherte zu, über die nach 1993 durchgeführten Verbesserungen in einer der nächsten Sitzungen zu berichten.
 

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