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   Die Freien Wähler im Kreistag [ « zurück ]  
 


Freie Wähler vor Ort:
"Sanierung des Berufsschulzentrums wichtig für den Standort Mühlacker"
 
 
Mühlacker. "Das vom Kreistag Ende letzten Jahres beschlossene Werterhaltungs- und Sa-nierungskonzept für die Berufsschulen in Mühlacker mit einem Gesamtaufwand von 7,9 Mio. Euro ist wichtig und geradezu Voraussetzung für den Erhalt und Ausbau des Standorts Mühlacker", so Fraktionsvorsitzender Frank Kreeb (Engelsbrand). Die Mitglieder der Kreis-tagsfraktion Enzkreis der Freien Wählervereinigung konnten sich bei einer mit ausführlichen Gesprächen verbundenen Besichtigung von der Notwendigkeit der geplanten Maßnahmen überzeugen.
 
Wolfgang Thümmel, zuständig für das technische Gebäudemanagement beim Landratsamt, konnte vor Ort die wesentlichsten Mängel darstellen und zusammen mit Architekt Claus Lohr und den Fachingenieuren das Sanierungskonzept vorstellen. Nach rund  30 Jahren seien die Gebäude in vielen Teilen grundlegend sanierungsbedürftig, insbesondere die technischen Anlagen wie Lüftung, sanitäre und elektrische Installationen bedürften der Erneuerung. Technologisch auf den neuesten Stand würden die Klassen- und Fachräume für die Compu-ternutzung vernetzt.  "Zukunftstauglich und auch unter finanziellen Gesichtspunkten durch-dacht", war hierzu das Resümee der Kreisräte nach den Erläuterungen von Kreiskämmerer Frank Stephan.
 
Kreisräte Werner Henle, Rolf Leo, Theo Schaubel, Marta Aydt, Karlheinz Schühle, Frank Kreeb, Wolfgang Gehring und Reiner Herrmann (v.l.) beim Besuch des Berufschulzentrums Mühlacker
 
Brandschutz hat Vorrang
 
Kreisrat Rolf Leo (Mühlacker) hatte in den Vorberatungen der Kreistagsgremien angeregt, die notwendigsten Brandschutzmaßnahmen aus Sicherheitsgründen vorzuziehen. Landrat Röckinger nahm den Wunsch auf und außerplanmäßig bewilligte dies der Kreistag mit der Bereitstellung der Mittel in Höhe von 271.000 Euro. Schon in den Faschingsferien würden die ersten Maßnahmen durchgeführt, was die Kreisräte befriedigt zur Kenntnis nahmen.  
 
Ab den Sommerferien werden dann die umfassenden Baumaßnahmen mit dem ersten Bau-abschnitt  begonnen. Vorgesehen sind dafür rund 4,4 Mio. Euro, die zunächst fast aus-schließlich  die Georg-Kerschensteiner-Schule betreffen und für dieses und das nächste Jahr eingeplant sind.  Bei der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule liegen besonders die Werkstätten im Argen, für deren Instandsetzung 2,4 Mio Euro  bereit gestellt werden müssen und  die Arbeiten in den Jahren 2010 und 2011 vorgenommen werden. Weitere Kosten fallen eben-falls im Jahr 2011 mit 0,9 Mio. Euro für Außenanlagen und einige Maßnahmen in der Sport-halle an. Einig waren sich Kreisräte und Verwaltung darin, dass versucht werden sollte, mit der einen oder anderen Maßnahme in ein Förderprogramm zu gelangen. Während der um-fangreichen Bauarbeiten müssten allerdings eine Anzahl Container angemietet werden, in denen der Unterricht über die fünfzehnmonatige Bauzeit für einige Klassen übergangsweise stattfinden müsse.
 
Zukunftsträchtige Schulkonzepte
 
Die beiden Schulleiter Rainer Schork  und Hans Wagner berichteten im Anschluss über die Schülerzahlenentwicklung. Diese seien in diesem Jahr noch ansteigend. Wie sie sich in kommenden Jahren entwickeln würden, hänge letztlich auch von der wirtschaftlichen Situati-on und der Zahl der Ausbildungsplätze ab. Zurzeit unterrichte man an beiden Schulen zu-sammen rund 1 400 Schülerinnen und Schüler.  Man habe zukunftsträchtige Schulkonzepte entwickelt, um den hohen Anforderungen der beruflichen Qualifikation gerecht werden zu können. So habe man beispielsweise Anträge auf die Einrichtung neuer Bildungsangebote für die Fachschule für Wirtschaft mit den Profilen erneuerbare Energien und Büromanage-ment gestellt. Das zuständige Regierungspräsidium prüfe derzeit die Anträge. Im gewerbli-chen Bereich bestehe  der Wunsch, ein technisches Berufskolleg einzurichten.
 
Auf Nachfrage bezüglich der Einrichtung eines beruflichen Gymnasialzuges war die Antwort, dass ein Beschluss der Landesregierung bestünde, vorerst keine weiteren Standorte zu er-öffnen. Die Freien Wähler kritisierten diese Haltung, denn es könne nicht sein, dass bei-spielsweise in Pforzheim und Ludwigsburg weitere dazu gekommen seien, während man Berufsschulen im ländlichen Raum diese verweigere. Man müsse hier weiterbohren, denn bei vielen Realschülern bestehe nach erfolgreichem Abschluss eine große Nachfrage nach Plätzen in solchen Schulen. Die FWV hat deshalb einen entsprechenden Antrag an die Kreisverwaltung gerichtet.
 
Schulleiter Hans Wagner und Rainer Schork,
Kreisräte Rolf Leo und Werner Henle (v.l)
 
(30.01.2009)

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